Fackelwanderung mit der Klasse 3/4



Oft ist der Schulalltag voll gepackt mit den fachlichen Lerninhalten, so dass man sich als Lehrkraft mehr Abwechslung und besonders auch mehr gemeinschaftliche Zeit mit den Schülern wünscht. Daher bietet es sich an, von Zeit zu Zeit auch mal eine Klassenaktivität außerhalb des regulären Unterrichts anzubieten.

Für Klasse 3/4 war es so weit: die Einladung stand: Gemeinsames Abendessen mit einer Fackelwanderung.

Die Vorfreude der Kinder war groß.
Jedoch merkten wir Lehrer schnell, dass wir mit der Auswahl des Abendessens nicht den Geschmack aller Kinder trafen. So nahmen wir diese Gelegenheit wahr um einen kurzen Moment über den Wohlstand nachzudenken, den wir in Deutschland als selbstverständlich sehen: Kühlschrank voll, ausreichende Wohnverhältnisse, Bildungsangebote bis hin zum Studium, Computer und Internet und vieles mehr.
Global betrachtet hat das alles nur die Minderheit der Weltbevölkerung.

Somit sollte uns spätestens jetzt aber ganz schnell klar werden, wie viel Grund zur Dankbarkeit besteht.

So ging es an das Abendessen und zur anschließenden Fackelwanderung.
Jeder freute sich auf seine Fackel und trug sie ehrfürchtig und verantwortungsvoll, was es für den Umgang mit Feuer auch braucht.

Zur Halbzeit im Schulgarten gab es ein Warmgetränk zur Stärkung. Dann haben auch schon die Eltern an der Schule gewartet, um ihre Kinder abzuholen. Und wir mussten feststellen, dass die Zeit viel zu schnell verging. Doch die Schüler träumten schon von der nächsten Fackelwanderung.

RUTH BIELING

 

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