IT-Raum 2.0

 

Wir leben heute in einer Zeit, in der Medien generell nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken sind, Computer und das Internet darunter die wichtigsten und am weitesten verbreiteten. Kinder und Jugendliche wachsen wie selbstverständlich damit auf und machen es zu einem festen Bestandteil ihres Lebens, ohne Berührungsängste und ohne kritisch zu hinterfragen. Verständlicherweise sind sie mit dieser Einstellung zu den Medien ihren Eltern weit überlegen. Doch jede Medaille hat zwei Seiten.

Was perfekte Vernetzung, harmloser Spaß, kurzweilige Unterhaltung oder ein endloser Wissenspool zu sein scheint, birgt auch seine Tücken und Gefahren. Wenn Kinder und Jugendliche nicht lernen, welche Fallen vor allem im Internet auf sie lauern, können sie sehr leicht Opfer von Betrug und/oder Bedrohungen werden. Denn sowas merkt man meist erst, wenn es schon zu spät ist. Die Palette reicht von finanziellem Schaden über Cyber-Mobbing bis hin zu Internet- oder Mediensucht.

Um genau diesen Gefahren entgegenzuwirken und unseren Schülern einen kompetenten und kritischen Umgang mit Computern und Medien allgemein zu ermöglichen, haben wir das Fach IT an unserer Schule.

Bisher arbeiteten wir mit Rechnern, die in unterschiedlichen Firmen ausgedient hatten und uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurden. Diese schon damals veralteten PCs sind mit der Zeit immer weniger mit den Programmen zurechtgekommen und waren schlichtweg nicht mehr zu pflegen. So konnten wir keinen reibungslosen und effektiven Unterricht mehr durchführen. Eine langfristig tragfähige Lösung für dieses Problem musste her.

Ein großer Wunsch war es, einheitliche Computer zu haben, damit keiner sich benachteiligt fühlt, weil jemand eben an den "schwächeren" Rechner oder den kleineren Bildschirm sitzen musste. Der Arbeitsaufwand sollte sich wieder auf den Unterricht konzentrieren, statt auf die Pflege der Ressourcen.

Diesen Wunsch haben wir vor Gott gebracht und angefangen, die Fühler nach unterschiedlichen Optionen zu strecken. Manche Türen öffneten sich, andere gingen nach einer Weile zu. Aber Gott wirkte stetig an Menschen, die er bereit machte, uns finanziell zu unterstützen und uns diesen Wunsch zu erfüllen. Obwohl wir niemanden um einen konkreten Betrag gefragt hatten, kam bereits nach kurzer Zeit genau das Geld zusammen was wir für die Anschaffung der benötigten Hardware gebraucht haben.

Seit etwa 2 Wochen hat unser IT-Raum nun 10 einheitliche, platzsparende Rechner namhafter Hersteller (Leasing-Rückläufer). Und auch wenn die Rechenleistung nicht unbedingt den neusten Anforderungen entspricht, können wir damit die nächsten 5 Jahre gut und effektiv arbeiten.

Ermutigt durch diese Erfahrung dürfen wir weiter gehen, in der Gewissheit, dass auch alle anderen Herausforderungen Kleinigkeiten sind, wenn wir sie in Gottes Hände legen.

Ein herzliches Dankeschön an all diejenigen, die sich haben vom Herrn bewegen lassen uns bei der Umsetzung dieses Projektes zu unterstützen.

KRISTINE HARTWICH