Es ist schön, anderen eine Freude zu machen

 

Am 02.02.2011 besuchten wir, die Grundschüler und Begleitpersonen der Elisa-Schule in Tutschfelden, das Kreisseniorenzentrum St. Maximilian Kolbe in Kenzingen. Die Gruppe bestand aus allen zehn Grundschülern, Familie Laufersweiler, Marie-Luise Schulz und mir, Swantje Lorenz.
Diesen Besuch hatten wir langer Hand vorbereitet. Wir übten Lieder mit Flöte und Gesang und studierten einen Kerzen-Tanz ein. Damit wir den alten Menschen eine Freude bereiten konnten, bastelten wir Blumen und packten kleine Verheißungsbücher als Geschenke ein. Außerdem wurden Kekse gebacken und Früchtekugeln gemacht. Denn wir wollten die Menschen nicht nur besuchen, sondern auch etwas dort lassen, damit sie sich noch nach unserem Besuch an die schönen Momente erinnern könnten und neue, schöne Momente erleben.
Schon morgens, als wir uns in der Schule versammelten, war alles aufregend und spannend. Ich dachte ursprünglich, wir seien um 11.00 Uhr im Altersheim verabredet, so dass ich nicht rechtzeitig zur Probe ankam. Als ich in der Schule eintraf wurden noch die letzten Geschenke zusammen gesucht. Wir fuhren rechtzeitig ab und kamen pünktlich um 9.30 Uhr im Altersheim an. Drei nette Schwestern empfingen uns und führten uns auf die vier Stationen, wo wir unsere Lieder vortrugen. Die Menschen dort freuten sich sehr. Das Lied „Gott ist die Liebe“ wurde von den Bewohnern eifrig mitgesungen. Für die Grundschüler und auch für uns Begleitpersonen, war der Morgen sehr anstrengend. Wir hatten ein umfangreiches Programm, das wir viermal aufführten. Doch die strahlenden Gesichter der Heimbewohner entschädigten den Stress in der Vorbereitung, die Aufregung am Morgen und die Anstrengung während des Singens. Und ich denke, wir können alle sagen:

Es ist schön, anderen eine Freude zu machen.