Klassenfahrt nach Sardinien

 

 

Nach den eben erst absolvierten Abschlussprüfungen stand die Abschlussfahrt vor der Tür. Damit wir, die 10. Klasse, uns nicht einsam fühlten, nahmen wir neben unserer Klassenlehrerin noch die 9. Klasse und zwei weitere Erwachsene mit. Für den maximalen Spaß stellten die Erwachsenen auch ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine, um uns nochmal schöne Momente zu ermöglichen. Also tuckerten wir mit 9 Personen Richtung Basel Flughafen und flogen am 29. Juni morgens auf die italienische Insel. Während die anderen Schüler um 8 Uhr in der Schule sein mussten, genossen wir schon die warme Sonne auf Sardinien. Den ersten Tag verbrachten wir hauptsächlich mit Auspacken und Einkaufen der Lebensmittel. Die nächsten Tage enthielten pure Aktion: 10 km Wanderung durch die Schönheit Sardiniens zu einem wunderschönen Strand. Dann gab es den Adrenalinkick beim Canyoning. Während viele nicht genug davon bekamen, mussten sich andere erst einmal überwinden von hohen Felsen zu springen, oder von noch höheren abgeseilt zu werden. Das Wochenende wurde ruhiger in der Ferienwohnung und dem sich nahe befindenden Strand verbracht. Dabei waren Karten spielen und Schnorcheln unsere Lieblingsbeschäftigungen. Das EM-Viertelfinale „Deutschland gegen Italien“ schauten wir uns beim Public Viewing zwischen Hundert Italienern an, die uns bestimmt noch am selben Abend zurück nach Deutschland schicken wollten. Nach dem Wochenende wanderten wir nochmal zu einem anderen fabelhaften Strand, den man nur mit der Karibik vergleichen konnte. Am letzten Tag standen wir früh auf, um im Dunkeln schwimmen zu können und darauf den Sonnenaufgang zu bewundern. Der letzte Tag – die letzten Arbeiten: Wohnung aufräumen, putzen und Gepäck packen. Das Wichtigste war noch einmal den Strand zu besuchen, und die Woche ausklingen zu lassen. Auf dem Rückflug, am 6. Juli, freuten sich einige auf Zuhause, doch die Enttäuschung über das Ende dieser Reise war ebenso groß. Jeder von uns würde gerne dort bleiben wollen, mit seinen Klassenkameraden, die in dieser Zeit auch zu engen Freunden wurden. Die Zeit fliegt, doch diese Reise wird zur Erinnerung. Eine Erinnerung, die man mit der Schulzeit verbindet. Eine Erinnerung, die als Belohnung für die beendete Schulzeit dient.

DANIEL MEISLER